Security


20
Aug 09

Die CDU ist ein Fass ohne Boden…

Bundeswehr im Innern

19
Nov 08

Tim braucht eine Bahncard 100

Darum! Und darum und darum und darum und darum

Da spenden!

post scriptum: Ist natuerlich purer Eigennutz; taeglich 100 Minuten Bahnfahrt muss man auch erstmal voll kriegen=;-)


31
Oct 08

25 Jahre c’t; 16 fuer mich…

1992 war ich Zivildienstleistender in Rheine. Die Mittagspausen verbrachte ich lesend in der lokalen Stadtbibliothek. 15 Monate hatte ich Zeit, mich durch den vorhandenen Zeitschriftenbestand im Bereich “EDV” zu entscheiden; in der Folge wurde ich c’t-Abonnent…

Es gab Zeiten, da habe ich die c’t von vorne bis hinten gelesen. Jeden Artikel; alles. Heute lese ich selektiver und werde trotzdem oft positiv ueberrascht.

Die c’t hatte zwischendurch einen Jobmarkt, der 30+ Seiten stark war. Das war die New Economy. Die dickste c’t an die ich mich erinnere, hatte 600+ Seiten. Das war der Wendepunkt; danach erschien sie 14-taegig. Es gab eine c’t, in der wurde eine Anzeige gegen Rechts geschaltet – von den Lesern bezahlt. Es gab einen Heiratsantrag via Leserbrief. Und andere Dinge…

Die physikalische Aufbewahrung der c’t ist in der Zwischenzeit einer CD-Archivierung gewichen. Zwei Ausgaben habe ich allerdings aufbewahrt. Die “10 Jahre c’t” und die Ausgabe, in der die c’t einen Leserbrief von mir veröffentlichte. Das Thema war Smalltalk…

Wie bei Cobol
(Es lohnt sich! Erfahrungen mit Smalltalk, c’t 11/95)

Daß es sich durchaus lohnen kann, auf neue Sprachen und Prinzipien zu setzen, zeigt nicht nur dieser Artikel. Obwohl im Untertitel anders angekündigt, ist er doch leidenschaftlich geraten; zumindest habe ich in der c’t noch nie einen so interessanten und heiteren Artikel, der aus der Erfahrung durch Praxis spricht, gelesen.

Es scheint aber auch Nachteile zu geben. So hat sich die Firma des Autors für eine Entwicklungsumgebung entschieden, die mitgelieferte Klassenbibliothek exzessiv erweitert und viele Jahre gute und böse Erfahrungen gesammelt. Natürlich will man eine solche Investition nicht zugunsten einer – fraglichen – Innovation aufs Spiel setzen (Compilerupdate oder sogar Wechsel der Implementationssprache). Die Motive scheinen sich also, egal ob 1500 Mannjahre (langjähriger;-) Cobol-Programmierer oder innovationsfreudiger Smalltalker, zu gleichen.

[via EMail] Norbert Wigbels, Münster

Zischendurch habe ich mal fuer sechs Monate mein Abonnement gekuendigt; Konsolidierung meines Leseverhaltens; ich habe nicht durchgehalten:-)

Herzlichen Glückwunsch! und vielen Dank.


4
Oct 08

Gleitender Durchschnitt.

DSC03245.JPG

Das da oben ist der S&P 500 Chart. Ein paar Jahre… Logarithmisch betrachtet – nunja, vielleicht noch im Rahmen.

It all scares the hell out of me! Und ich hoffe, es rettet uns (mittelfristig) die technologische Singularität.

Aber ich war schon immer ein guter Kontraindikator. Ja, dies ist eine Beschwörung!

P.S.: Ich bin nicht abergläubisch. Aber es hilft auch, wenn man nicht dran glaubt.
Nachtrag: 23:xx Uhr
P.P.S.: Wo diskutieren wir eigentlich “nachher”?
P.P.P.S.: Fuer Innenpolitik: netzpolitik.org; Kultur: spreeblick.com; Gesunder Menschenverstand: blog.fefe.de


12
Aug 08

Abwarten, nichts unternehmen: Datenmüll aus Stade

Wie berichtet, ist der Stadt Stade bei der Zuteilung der einheitlichen Steuernummer ein Fehler unterlaufen. Inzwischen haben sie sich auch dazu verhalten… Man möge doch bitte abwarten und nichts unternehmen! Ausserdem werde:

“So schnell wie möglich wird den Betroffenen in der Presse die Verfahrensweise zur Korrektur der Datensätze bekanntgegeben werden.”

Ich werde dem Bescheid widersprechen; und eine neue Identifikationsnummer verlangen:

Der folgenden Aussage:

“Die Pressestelle im Bundesfinanzministerium urteilte am Montag pauschal. Ganz so schlimm sei das Problem nicht, denn die Daten seien nur für die Steuerbehörde und würden nicht abgeglichen in Zentralregistern. Weil bundesweit von 80 Millionen Bescheiden nur wenige fehlerhaft seien, könne es sich nur um ein hausgemachtes Problem in Stade handeln, meinte Pressesprecher Oliver Heyder-Rentsch.”

…vertraue ich kein bischen. Der Datensatz mit Identifikationsnummer, einmal in die Welt geschafft, ist nunmal da. Löschungen und Korrekturen ist nicht zu vertrauen. Bespiele aus der Vergangenheit gibt es genügend…

Der aktuelle Sicherheits- und Terrorwahn führt in der Innenpolitik zu mehr Dateien und Datenbanken. Diese werden zu immer mehr Zwecken abgefragt und zusammengeführt…

Das Szenario, fuer “irgendeine” Rasterfahndung doch mal alle nicht steuerzahlenden Kasachen aus Niedersachsen zu ermitteln führt als Anfrage zur Quelle: Steuerbehörde. (Mein Identifikationsnummer ist im ersten, fehlerhaften Bescheid mit dem Geburtsstaat Kasachstan verknüpft; natürlich zahle ich Steuern – während eines Sabbaticals aber zum Beispiel nicht.). Und schon ist man im Raster…

Ich werde daher der initial generierten Steuer-ID widersprechen und empfehle das auch jedem anderen Bürger, der einen fehlerhaften Bescheid erhalten hat. Für eine lebenslang gültige ID verlange ich höchste Sorgfaltspflichten und hohe Standards. Diese wurden in diesem Fall nicht eingehalten und werfen ein Schlaglicht auf das, was uns in Zukunft in Bezug auf die Korrektheit und Datenqualität mit der zentralen Terrordatei et al. zu erwarten hat.

Ausserdem werde ich den fehlerhaften Daten in folgender Form widersprechen bzw. Aufklärung fuer die Ursache verlangen:

Da das Schreiben ihrer Behörde an mich persönlich adressiert ist, fordere ich Sie hiermit gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) auf:

Sie haben mir gegenüber unverzüglich offenzulegen, welche Daten Sie über meine durch diesen Namen/diese Adresse identifizierte Person gespeichert haben, und aus welchen Quellen diese Daten stammen. § 19 Abs. 1, § 34 Abs. 1 BDSG

Sie haben den Verwendungszweck dieser Daten ebenfalls unverzüglich mir gegenüber offenzulegen. § 19 Abs. 1, § 34 Abs. 1 BDSG

Sie haben sämtliche fehlerhafte meine Person betreffenden Daten unverzüglich zu löschen und mir diese Löschung zu bestätigen. § 20 Abs. 2 Satz 1, § 28 Abs. 3, § 30 Abs. 3, ferner § 4 Abs. 1 BDSG

Ich untersage Ihnen jedwede zukünftige Speicherung der fehlerhaften meine Person betreffenden Daten ohne meine vorherige ausdrückliche schriftliche Genehmigung. § 14 Abs. 2 Satz 2, § 4 Abs. 2 BDSG

Ich untersage Ihnen die Übermittlung dieser fehlerhaften Daten an Dritte. Für bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine unverzügliche Sperrung. § 28 Abs. 3 BDSG

Die grundsätzliche Kritik an der Steuer-ID ist in diesem Artikel sehr schön zusammengefaßt!

Update: Heise berichtet…


27
Jan 08

Wer etwas befürchtet,

der hat auch etwas zu verbergen! Oder so ähnlich… Beobachtungen zur Wahl in Hessen. Zum Kotzen.


7
Dec 07

Wenn Kaspertruppen für Anonymität kämpfen…

I, II und III.

Insbesondere III zeigt doch recht deutlich, womit man zu rechnen hat:-)


23
May 07

Enthaltsamkeit ab jetzt!

“Früher war es ein evolutionärer Nachteil, den Zug auch dann nicht nahen hören zu können, wenn man selbst auf den Gleisen steht. Heute macht genau diese Eigenschaft den guten Staatsbürger aus.”

…von micro_robert


20
Mar 07

SupraModem2400BaudGefühl!!1!

/* Ohne Worte */


10
Nov 06

Erstes Reichelt-Axiom:

“Wenn du schon zwei Bestellungen getätigt hast, fällt dir kurze Zeit später Material für die dritte ein…”

BTW: Inside the Fonera – ich bekomme nur Zugriff mittels eines Max3232-Wandlers. Scheiss Experten…


6
Oct 06

Was sagt der Rabulist nun?

Nach Meinung des Innenministeriums ersetzt die PTB-Prüfung “zulässigerweise” die öffentliche Kontrolle. Auch “eine Vorverlagerung der Öffentlichkeit in der Weise, dass die Öffentlichkeit Einblick in die Prüfergebnisse der PTB oder den Quellcode des Wahlgerätes nehmen müsste” sei, so das BMI, “nicht erforderlich”. Denn der Grundsatz der Öffentlichkeit gelte nicht schrankenlos. “Der Schutz der Betriebsgeheimnisse der Firma Nedap” müsse “auch insbesondere deshalb vorgehen, weil die Geheimhaltung der Betriebsgeheimnisse zusammen mit anderen Faktoren zur Sicherheit des Wahlgerätes und damit der Wahl beiträgt”.

…das also meinte unser Innenministerium Anfang Juni! Der Wunsch, den Prüfbericht des PTB ins Sachen Wahlcomputer durch die Öffentlichkeit einem Realtitätsableich zu unterzeihen, ist nicht stattzugeben! Firmeninteresse sticht “Demokratie”…

Wie wichtig das gewesen wäre, zeigt sich nun! Schauplätze I und II

Das die Rabulitistik noch lange nicht am Ende ist, zeigte gestern ein Nedap-Firmenvertreter:

In einer Stellungnahme zur TV-Sendung am gestrigen Mittwoch hält der niederländische Hersteller unterdessen fest, dass die Nedap-Wahlmaschine “hervorragend funktioniert”. “Die Wahlmaschine erledigt genau das, was ihr aufgetragen wird. Dies wurde auch von allen Beteiligten erwartet und bestätigt”. Der von der Bürgerinitiative gewählte Name “Wir vertrauen Wahlmaschinen nicht” sei unangebracht. Lauten sollte er vielmehr “Wir vertrauen Menschen nicht”, da ja nicht die Maschinen sondern die Menschen, die das System manipulierten, die “Bösen” seien.

Ich bin wirklich gespannt auf die Re(d)aktionen; vielleicht werden sie ja doch noch wach!

(Hintergründe: Wahlcomputer?! Wozu? “Es gibt kein Problem!”)


17
Mar 06

Bestandsaufnahme…

Security: MSFT vs. AAPL


1
Mar 06

MacHackers – Hamburg

“Am 08.03.2006 treffen sich die MacHacker bei uns in den Clubräumen. Das Treffen soll Leute zusammen bringen, die am und mit dem Mac hacken.

[...]

Geplant ist eine gemütliche Diskussionsrunde, um neue Ideen und Projekte zu besprechen. Im Arbeitsbereich wird nebenbei gelötet, programmiert und an anderen Sachen gearbeitet.

[...]

Das erste Treffen findet am 08.03.2006 um ca. 19:30 Uhr statt. Danach ist ein Treffen im 2-Wochen-Takt geplant.”

Mehr Informationen zum CCC Hamburg – MacHackers Treffen.

Und Metablafasel im MacHackers Wiki.


24
Feb 06

MySpace [.......]

“I am dead serious when I say that MySpace scares the hell out of me.”

MySpace is the New Blogosphere

“Let’s be fair. In April, MySpace will become the most trafficked site on the planet. By the end of the year, MySpace will account for roughly 10% of all web traffic and, by the end of 2006 (if growth and acceleration curves maintain), it will account for about 40% (accounting for a plateau, because realistically we can’t have more people on MySpace than are on the entire web).”

…ich bekomme den Eindruck, wir sollten uns bei einer der folgenden NerdAlert-Sendungen dringend mal mit MySpace auseinandersetzen!

Bis jetzt haben wir das komplett ignoriert!