Programmieren in der Schweiz! Interesse?

Ein Kollege sendet einen verzweifelten Hilferuf:

“Die $FIRMA sucht nämlich noch einen $PROJEKTNAME-Entwickler und einen SAP-CRM-Entwickler. Der Schweizer Markt ist leergefegt. Hier wären auch Berufseinsteiger gefragt.”

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sowohl Projekt als auch Projektort hochinteressant und schön sind. Wer also im Umfeld einer grossen Versicherung arbeiten möchte und fit in Java ist, darf sich gerne melden. Es geht um Festeinstellungen…

Knuth weiss es auch…

“Die User wissen nicht immer, was Sie wollen. Aber der schlimmste Fehler ist, dass eine Person das System spezifiziert, ein anderer es implementiert und ein dritter es dann benutzen soll, aber diese Leute sich niemals treffen. Das ist besonders schlimm in der ersten Generation eines Systems. Aber eine solche Separation macht die Manager glücklich, denn dann wissen sie, wie sie die Dinge managen sollen. Meiner Auffassung nach sind die erfolgreichsten Software-Projekte in den vergangenen Jahren aber immer mehr anarchisch als hierarchisch strukturiert gewesen. So funktioniert Google[…]”

Freude, die ein Maler empfindet

se-radio.net

“A while ago, I tried to find a good podcast on software engineering. I couldn’t find any. So I decided to start my own one. I invited a number of people to join in (you might know some of them if you take a look at se-radio.net), and the team has now managed to come up with the first couple of episodes as well as a neat web site. It was really cool how enthusiastically everybody joined in and built something that is going to be really cool.”

se-radio.net

“Produziert mehr Qualität! Abgabetermin bleibt…”

Ein guter Artikel über Softwareentwicklung: Über Zeitplanung, Management vs. Projektteam, Zielkonflikte und anderes mehr. Was WIR schon seit Jahren wissen, aber nicht immer deutlich machen können…

Timeline and Risk: How to Piss Off Your Software Developers

In diesem Zusammenhang auch: Was bereits Tom DeMarco über Projekt-Politik wusste:

Pathologische Politik:

  • Man muß bereit sein, seinen Job jeden Tag aufs Spiel zu setzen…
  • … aber das garantiert nicht, daß einem pathologische Politik nichts anhaben kann.
  • Pathologische Politik gedeiht überall, auch in der gesündesten Organisation.
  • Die herausragenste Eigenschaft pathologischer Politik ist, daß das Streben einzelner nach Macht und Einfluß die natürlichen Ziele einer Organisation überlagert.
  • Das kann selbst dann passieren, wenn das pathologische Ziel dem Ziel der Organisation diametral entgegengesetzt ist.
  • Eine der schlimmsten Nebenwirkungen pathologischer Politik: Sie hat es besonders auf schlank besetzte Projekte abgesehen.

und:

Pathologische Politik (mal wieder):

  • Man kann nicht erwarten, ein pathologisches Verhalten von unter her zu heilen.
  • Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit und gefährden Sie nicht Ihre Position in dem Versuch, es doch zu versuchen.
  • Manchmal besteht die einzige Möglichkeit darin, der Sache zu trotzen und darauf zu warten, daß das Problem sich von selbst erledigt oder daß sich eine gute Gelegenheit für einen Wechsel ergibt.
  • Wunder sind möglich (aber rechnen Sie nicht damit).

Pathologische Politik ist echtes Gift! Erstaunlicherweise kommt sie immer aus dem gleichen Kreis von Personen. Ein Bekannter fasste das mal sehr süffisant zusammen: “…die Gesichter ändern sich, aber die Är*che bleiben die Gleichen!”

Failure & Success

“1. The quality of the people doing the development

[…]

I’ve never seen a project where strength in one area made up for weaknesses in others. I’ve never personally seen a great technology platform, for example, that magically enabled low-quality developers to produce commercial-quality results.

And don’t talk to me about XP being a magic bullet: all of the good XP teams I’ve seen happened to have quality developers, a valuable objective, decent technology, and yes, good project management.[…]”

Mehr hier: Raganwald: What I’ve learned from failure

Der ist so unglaublich gut – der Artikel – der kommt direkt aus dem Herzen!

FOAFer – Friend of a Friend-Browser

Martin möchte geslashdotted werden…

Mit seinem FOAFer (Demo). Ein Friend-of-a-Friend-Browser, der jetzt Relations unterstützt und auch sonst einige Verbesserungen erfahren hat.

Sein Wunsch kann nur erfüllt werden, wenn sich die Kunde in das Erdenland verbreitet:-)

Das ist übrigens auch das Projekt, bei dem Sir Timothy ihm via E-Mail einige Fragen gestellt und ihn via “Keep up the good work” gelobt hat… BTW: Ich möchte auch, dass Leute stolz auf sich sind weil ich ihnen E-Mails schreibe:^) Nächstes Jahr…

What Is Ruby on Rails

Diesen Artikel über Ruby on Rails (onlamp.com) – Englisch halte ich für sehr gelungen!

Man benötigt für das Lesen/Verstehen so gut wie keine Ruby-Kenntnisse. Die Konzepte hinter diesem Framework werden sehr anschaulich dargestellt. Ausserdem enthält er relevante Links zu allen vielen Aspekten der RubyOnRails-Entwicklung.

Überhaupt: Wenn man sich Seiten wie das O’Reilly Network ansieht und feststellt, dass da innerhalb einer Woche mehr relevante Artikel zusammenkommen als bei c’t, iX und anderen Zeitschriften während manchmal nicht vier Wochen, dann fragt man sich schon, wozu man die eigentlich noch abonniert hat. Und ich habe hier nur Zeitschriften genannt, die eher noch eine “gute Artikeldichte” haben…

Noch 199x habe ich mich gefragt, ob durchschnittliche Telefonrechnungen von 1xx,- DM die Informationen wert sind, die man aus dem Netz zieht. Schliesslich könnte man sich auch sehr gute (Fach-)Buecher davon zusätzlich kaufen. Seit einigen Jahren dreht sich dieses Verhältnis doch ganz gewaltig…

Nachtrag: Gerade fragt jemand, ob ich das erstaunlich finde: Nein, überhaupt nicht. Ich denke aber immer es wäre gestern gewesen. Und das erstaunt mich sehr; also dieses Relative am Altern…

drupal und statisches HTML

Wenn drupal als CMS in eine bestehende Seitenstruktur eingearbeitet wird, möchte man zwangsläufig in der Übergangszeit noch auf den vorhandenen statischen Content zugreifen. Falls drupal auf Clean URLs eingestellt ist, hagelt es aufgrund der eingeschalteten Rewrite-Engine “403 – Forbidden” Client-Request…

Wir können dem durch eine kleine Modifikation an der /.htaccess-Datei abhelfen:

#
# Apache/PHP/Drupal settings:
#

# Protect files and directories from prying eyes.
<files ~ “(\.(inc|module|sh|sql|pl|theme|engine|xtmpl)|Entries|[…]updates)$”>
Order deny,allow
Deny from all
</files>

# Set some options.
Options -Indexes
Options +FollowSymLinks

# Customized error messages.
ErrorDocument 404 /index.php

# Set the default handler.
DirectoryIndex index.php index.htm index.html
[…]

Wenn man innerhalb seiner Struktur auch *.pl-Perl-CGIs liegen hat, sollte man drupal diese durchgehen lassen: Die durchgestrichene pl-regexp rausnehmen…

Rails, Exceptions und Jabber

Astro hat sich das Konferenzplanungssystem Pentabarf näher angesehen und zeigt auf, wie man Ruby-Excpetions als Jabber-Nachricht versenden kann.

Kombiniert mit dem Hinweis von Jonathan, dass Ruby on Rails einen zentralen Callback

def rescue_action_in_public(exception)

für das Exception-Handling hat, ergibt das doch nette Möglichkeiten für das Logging von Webapplikationen unter Rails…