Mac OS X drängelt sich herein…

…1999 habe ich bei einer Notebook-Beratung von dem damals brandaktuellen Apple iBook abgeraten. Ich meinte, dass man Linux auf einem PC-Notebook einfacher installieren könne, der “Support” für das zunächst eingesetzte Windows schien an jeder Strassenecke verfügbar und PC-Hardware war günstig(er)!

<%image(20050120-ibook_1999.jpg|180|225|iBook)%>

In der letzten Zeit standen in meiner näheren Umgebung zwei Notebook-Käufe an; in beiden Fällen haben wir uns für ein Apple iBook (14″ und 12″) entschieden. Ich mag das Mac OS X einfach und tue mir schon ständig leid, dass ich selbst vor einem Jahr noch auf klassische PC-Hardware gesetzt habe:) Allerdings läuft diese unter FreeBSD und das gefällt sehr…

Ich muss mich allerdings sehr zurückhalten: Ich brauche keinen Mac mini; ich brauche keinen Mac mini; ich brauche keinen Mac mini…

Postskriptum: Windows? Hat jemand Windows gesagt? Mir fehlen da im Moment wirklich die Worte…

Das Netz

“1930 erschüttert der Wiener Mathematiker Kurt Gödel mit seinen Unvollständigkeitssätzen die Grundlagen der Mathematik. Er weist nach, dass es in jedem formal – logischen System Probleme gibt, die nicht lösbar und entscheidbar sind. Die Wahrheit ist der Beweisbarkeit überlegen.”

Ich werde mir heute Abend wohl “Das Netz” ansehen! Auch wenn mich die Kritik in der Telepolis eher abschreckt. Mal sehen! Moechte jemand mit?

Der Film im 3001

Der Leopardentraum

Aus aktuellem Anlass (Hacken vs. Defacement) moechte ich doch mal auf folgende Texte aufmerksam machen:

“[…]Ein im weitergehenden Sinne politisches, sozial bewußtes Linux-Hacking ist bisher kaum zu beobachten. Subversivität im Bereich der Computer beschränkt sich bisher allzu oft auf Dumme-Jungen-Streiche wie das Knacken von DVD-Ländercodes und pubertäres Potenzgeprotze beim Website-Cracking. Ein Bewußtsein von der Notwendigkeit der Massenaneignung dieser Schlüsseltechnologien ist noch so gut wie gar nicht vorhanden.[…]”

Der Leopardentraum, II, III

Peter Glaser – Eröffnungsrede 21c3

Ich lese gerade die hervorragende Eröffnungsrede von Peter Glaser zum diesjährigen 21c3.

Ein Ausschnitt:

“[…]Als ich im September 2004 zu einer Lesung nach Düsseldorf eingeladen war, wunderte ich mich erst über den Namen des Veranstaltungsorts: Raketenstation.

Dann, dort in Hombroich am Rand von Düsseldorf, war ich zu Gast bei dem Lyriker Thomas Kling, ein grandioser Lyriker übrigens, und seiner Gefährtin, der Malerin Ute Langanky, einer wirklich großartigen Malerin, und als ich mir die Hände waschen wollte, stand ich im Bad vor drei Waschbecken nebeneinander. Es waren die alten Mannschaftswaschräume der ehemaligen NATO-Raketenstation. Am Kontrollturm leuchtet jetzt das Efeu, und dann saßen wir im Garten und schauten über eine freundliche Pracht an Pflanzen und ich dachte: So rum kanns auch gehen, erst Rasen und Raketen, dann Oleander und Ginko und Dichter und Malerinnen, und zwei Filmemacherinnen aus Berlin waren auch mit dabei, und ich sah diesen schönen Ort und ich dachte: gehackt.”

Bis die Audios/Videos online sind, tut es auch das Proceedings!

21c3 – Persoenliches Fazit

“Das” war also der 21c3. Das war Berlin…

Insgesamt hat mir der Congress sehr gut gefallen. Auch, wenn mein persönlicher Auftakt mit 85 Minuten-Warten-in-der-Schlange und dem ersten Vortrag – Raum verwechselt, falscher Vortrag – weniger positiv begonnen hat.

Was mich am meisten gestoert hat: Koennen die Leute ihre daemlichen Mobilteile nicht leise stellen. Immer klingelte irgendwo etwas, surrte oder polyphonte vor sich hin… In den Vorträgen wohlgemerkt! Die Teile kann man konfigurieren! Tastentoene aus, Vibrationsalarm ein!

Mein persönlicher Vortrags-Favorit war: “Sicherheitsanalyse von IT-Großprojekten der öffentlichen Hand”

Der Referent Thomas Maus ist Profi. Sowohl Vortragsstil als auch das Thema waren extrem gut vorbereitet. Jede Pointe traf ins Herz:)

Obwohl sich die sehr gute Vorbereitung in diesem Jahr schon frueh andeutete, war ich doch positiv ueberrascht ueber den reibungslosen Ablauf. Ich habe immer noch Platz in den Saelen gefunden; obwohl sich die Vortraege ja ohne Pause aneinanderreihten.

Jetzt wird es Zeit fuer den Sommer; Martin hat den Winter auch satt – what the hack!