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01
Nov 08
Eine Woche Rad.
økm/h: 18,52 // Fahrzeit: 2:22 // Gesamt-km: 44,10. Vier Tage.
Zur Zeit pendele ich viermal in der Woche Stade<->Hamburg. Mit dem Metronom. Die Zubringerstrecken Ottenbeck->Stade-HBF und Hamburg-HBF->Hafencity und vice-versa überbrücke ich mit (m)einem BROMPTON-Faltrad. Nach langer Überlegung: Das war auf jeden Fall eine der sinnvollsten Anschaffungen der letzten 24 Monate… Das Verhaeltnis wird bestimmt noch besser:-)
P.S.: Seit einigen Tagen habe ich LICHT ohne Ende… Nur das Treten darf ich nicht vergessen.
14
Aug 06
Hamburg -> Skagen (Nord-/Ostseeküstenradweg) – 2006
Eine Radreise von Hamburg über Flensburg nach Skagen (DK) und zurück.
Nach der Radreise “Barcelona” zog es mich nur kurze Zeit später wieder auf das Rad. Diesesmal alleine, nicht so weit und als “Rundkurs” ausgelegt. Der Plan war, in Hamburg zu starten, in Dänemark zu landen und 14 Tage auf dem Rad zu verbringen. Grobe Richtung Skagen via Nordseeküstenradweg und den Ostseeküstenradweg so weit wie möglich auch wieder zurück.

Die Radreise selber habe ich fotografisch via meinem Mobiltelefon dokumentiert; die Moblog-Einträge des jeweiligen Tages findet ihr aufgeführt: Eine Gesamtschau liegt hier…
Betrachte die Radreise in Google Earth. Hier die dazu notwendige KMZ-Datei.
21. Juli 2006 – Hamburg -> Borgdorf-Seedorf
økm/h: 18.4 // Fahrzeit: 5,39 // Gesamt-km: 104,12
Moblog-Eintrag des Tages
Ein Ziel der Reise war das Abschalten. Das vollkommene… Nun ist allerdings gestern etwas in mein Leben eingetreten, was wohl den Rest meines Lebens mitbestimmen wird; bzw. die nächsten 18 Jahre:-) Der Gedanke überlagert zunächst einmal alles andere. Schön.
Die Strecke heute war anstrengend. Erstmal aus der Stadt raus; aus der Stadt heraus und dann zum Ochsenradweg. Diesen ein paarmal verlieren und dann doch erstmal “Bundesstraße” gefahren.
Am Nachmittag dann die Ozonbelastung gemerkt; körperlich bereits am Anschlag. Morgen will ich es aber ja bis Flensburg schaffen. Das sind laut Campingplatzwart noch knapp 60 km. Der Campingplatz ist nett am See gelegen – da gehe ich jetzt hin. Und es scheint nett hier.
22. Juli 2006 – Borgdorf-Seedorf -> Flensburg
økm/h:18,70 // Fahrzeit: 5,24 // Gesamt-km: 101,26
Moblog-Eintrag des Tages
Haha, 60 km! Kein Problem:-)
Die Navigation ist heute zunächst kein Problem. Sogar der Ochsenradweg findet sich – außerhalb der Ortschaften – super und läßt sich zügig beradeln. Nur in Rendsburg und Schleswig verfahre ich mich derbe.
Eine Hängefähre bringt mich über den Nord-Ostsee-Kanal.
Es ist sehr warm heute! Daher muss ich mir bei einem netten Herren Wasser nachgeben lassen. In Schleswig habe ich ein entsprechendes Angebot leider abgelehnt. “Es wäre ja noch genug da!”.
Da ich nur mit insgesamt 4 Radtaschen fahre, ist das Gepäck doch recht übersichtlich. Gewicht diesesmal auf wirklich auf das allernotwendigste beschränkt. (Trotzdem stellt sich am Ende heraus, daß man 1/3 der Dinge nicht wirklich benötigt. Leider auch Gewicht nicht nachgemessen. Werde ich nochmal nachholen!).
23. Juli 2006 – Flensburg -> Husum-Ballum
økm/h: 17,7 // Fahrzeit: 4,40 // Gesamt-km: 87
Moblog-Eintrag des Tages
Beim Fühstücken an der Flensburg Hafenspitze treffe ich zufällig zwei Reiseradler aus dem radforum.de. Die beiden erkennen mich wohl am Forumsbuff. Sie wollen auch nach Dänemark. Allerdings in eine andere Richtung.
Die Grenze nach Dänemark überquere ich bei Husa und treffe dort gleich auf zwei weitere Reiseradler älteren Semesters. Sie bestätigen mich kurz in meinem Vorhaben und wünschen mir viel Spaß.
Dänemark zeigt sich mir heute zunächst von einer sehr einsamen Seite. Es ist Sonntag und die Strecke “quer rüber” ist ziemlich öde und dröge zu fahren.
Ab Tonder kommt dann auch noch starker Gegenwind dazu. Bis Tonder habe ich den Reiseweg 8 gewählt; gut ausgeschildert. Ab hier fahre ich jetzt die 1 – den Nordseeküstenradweg.
Die Strecke scheint jetzt auch etwas lebhafter zu werden; so ganz ohne “Mitmenschen” ist es dann doch nicht so nett:-)
24. Juli 2006 – Husum-Ballum -> Henne Strand
økm/h:18,33 // Fahrzeit: 6,41 // Gesamt-km: 122,57
Moblog-Eintrag des Tages
Heute wurde Dänemark schön; richtig schön… Wenn auch mit viel Gegenwind, so ist die Lanschaft super & meine Stimmung auch.
Die letzten 20 km waren besonders toll: Hügelige Küstenlandschaft & geteerte :-) Radwege.
Habe heute zwei Roadkills gesehen. Einmal war ich der Übeltäter; habe eine Blindschleiche im Kiesweg überfahren. Kurze Zeit später liegt ein Eichhörnchen tot auf der Straße. Der verursachende Familienvater schaut sich das Tier an; 200 Meter weiter steht das Auto und die Rückscheibe ist ausgefüllt mit großen Kinderaugen. In seiner Haut möchte ich jetzt nicht stecken.
Habe ich mir heute mehr vorgenommen als gestern. Bei ca. 105 km wollte ich den Tag beenden – dort war aber kein Campingplatz zu finden – 117 eng, eng, eng – 119 Nudisten – und bei 122 bin ich dann glücklich! Super Tag!
25. Juli 2006 – Henne Strand -> Thorsminde
økm/h: 16,90 // Fahrzeit: 5,26 // Gesamt-km: 91,89
Moblog-Eintrag des Tages
Wunderschönes Wetter. Wunderschöne North Sea Cycle Route entlang der Küste & der Dünen. Dadurch insgesamt sehr hügelig & Wind von vorne oder der Seite.
Feststellung: Wenn man vor sieben Uhr aufsteht, kommt man auch locker vor neun uhr los:-) Aber zwei Stunden braucht man morgens immer – und wenn auch nur zum Zelt trocknen.
Ich treffe heute ein paarmal auf einen Reiseradler mit Bergtrikot. Er fährt ungefähr gleich schnell und so treffen wir uns den Tag über immer wieder. Am Abend trifft man sich dann auf dem gleichen Zeltplatz; ich stelle mein Zelt neben seins und so kommen wir ins Gespräch:
Erwin (Amsterdam) reist ans Nordkap. Er wundert sich, wie schnell er voran kommt. Bei geplanten 130 km pro Tag ist das auch kein Wunder. Seine erste Pause macht er oft erst nach 80 km. Das kann ich nicht – meine sind so schon ungesund: 40 – 70 – 90. Jeweils unter dreissig Minuten. Könnte ruhig länger und mehr…
Auf dem Zeltplatz sind viele Deutsche, ein paar Niederländer & das wars dann auch schon. In fast allen Geschäften wird noch Deutsch gesprochen. Das wundert mich ein bischen.
Am Abend muss ich die Kette ölen. Der Staub setzt doch ganz gut zu bzw. sich ab:-) Duschen, Waschen, Essen und einem Gleitschirmflieger bei der Abendrunde zusehen. Da ich heute schon vor 16:00 Uhr auf dem Platz war, kann ich den Abend laaaaannge ausklingen lassen. Bier steht kalt…
26. Juli 2006 – Thorsminde -> Klitmöller
økm/h:18,85 // Fahrzeit: 6,12 // Gesamt-km: 117,04
Moblog-Eintrag des Tages
Habe heute früh ausgiebigst am Hafen gefrühstückt. Mache die erste Pause daher erst gegen 12:00 Uhr und 55 km. Ja, ja – Pausen…
Hatte mir für heute etwas mehr vorgenommen. Aber alles über 100 km wird doch recht schnell anstrengend. Erwin wollte über “meinen Punkt” heute noch hinaus. Er meinte, bis hier seihen es ca. 98 km:-) Und er muss noch mind. 30 km weiter…
Strecke heute war wieder mal sehr schön – alles dabei: Wald, Dünen, Steigungen (!) und das alles bei fast keinem Wind.
In DK sind wirklich unzählige Reiseradler unterwegs. Nur am Abend auf den Zeltplätzen sieht man sie nie. 16:47 – das Zelt steht und ich schreibe…
27. Juli 2006 – Klitmöller -> Blokhus
økm/h: 17,19 // Fahrzeit: 6:35 // Gesamt-km: 113,44
Moblog-Eintrag des Tages
Fangen wir mal hinten an: Heute bin ich extra “drei Campingplätze weitergefahren”. War ja noch früh und so richtig fertig war ich auch nicht…. Aber was passiert: Ich komme in so eine Touri-Radau-Hochburg. Blokhus. So richtig, richtig Partystadt. Aber ich kann nicht den “Sandstrand” zum nächsten Ort radeln. Das sind mind. nochmal 15 km und die Strand ist brechend voll.
Der Typ vom Camping, der mir meinen Zeltplatz zeigt, kann gar nicht glauben, dass jemand hier mit dem Rad fährt. Auf meine km-Schätzung Hamburg->Blokhus guckt er nur ungläubig.
Die Strecke heute war zum Teil mit einem recht schlauchenden Kiesbelag versehen. Zwar kein “Rückwärtsschlamm”, aber gleiche Kategorie… Ich treffe ein reisendens Ehepaar, die nicht glauben, dass ich morgen bis Skagen komme. Wir werden sehen:-)
28. Juli 2006 – Blokhus -> Skagen
økm/h:17,89 // Fahrzeit: 6,40 // Gesamt-km: 119,37
Moblog-Eintrag des Tages
Vorgenommen und geschafft. Skagen, heute! Und überhaupt: Hamburg, Skagen – eine Woche mit dem Rad. Super:-)
Habe den letzten Zeltplatz auf dem letzten Campingplatz vor “der Spitze” bekommen. Bin geduscht und das Bier ist schon geöffnet. Ich werde dann jetzt gleich noch ein bischen der Nordsee dabei zusehen, wie sie in die Ostsee fließt und vice versa.
Die letzten 10 km nach Skagen hoch, so quer durch sehr gewogene Dünen sind etwas lohnendes! Sehr fein!
Als ich heute früh (!) aus Blokhus aufbreche, muss ich die ersten 15 km ja – wie gestern schon erforscht – direkt am Strand fahren. Das ist auf die Dauer echt mal anstrengend. Der Beginn direkt in Blokhus verheisst auch nichts gutes. Loser Sand, von Autos zerfurcht… Direkt am Wasser geht es aber. Wenn man unbedingt den offiziellen Weg fahren will (mit dem Rad), dann kann man das wirklich nur für den Morgen empfehlen. Abends ist bis spät (!) Party und ab 10 Uhr morgens geht es bestimmt auch schon wieder los. Also, Hinterland oder sehr früh los. Bei schlechtem Wetter ist dieser Abschnitt des Nordseeküstenradwegs bestimmt auch nicht zu empfehlen.
Als ich Lökken durchquere, stelle ich fest, dass die ehemalige Partyhochburg von DK gar nicht mehr so schlimm zu sein scheint. Die haben wohl noch rechtzeitig die Reissleine gezogen. Allerdings ist der NSCR hier schlecht ausgeschildert! Ich verfahre mich ein paarmal.
Der weitere Weg führt mich an einem Leuchtturm vorbei. Nur ist dieser bis unter die Spitze von einer Wanderdüne “umschlungen”.
Ab morgen geht es wieder zurück. Auf der Ostsee-Seite. Auf dem Ostseeküstenradweg. Der Heimweg.
29. Juli 2006 – Skagen -> Egense/Dokkedal
økm/h: 19,06 // Fahrzeit: 6:10 // Gesamt-km: 117,71
Moblog-Eintrag des Tages
Ziemlich früh losgefahren heute! Der ursprünglich avisierte Campingplatz liegt bereits bei km 80. Und ich hatte Angst, ihn ueberhaupt zu erreichen:-) Also weiter, viel weiter als geplant…
Die Strecke lädt heute nämlich zum Wegfahren ein: Viel Hauptstraßen. Die Gegend ist insgesamt eher langweilig und nicht mehr so schön rau wie an der Nordsee. Und eigentlich will ich heute nur noch nach Hause und suche Abkürzungen.
30. Juli 2006 – Egense/Dokkedal -> Fornaes
økm/h:18,68 // Fahrzeit: 6:49 // Gesamt-km: 127,52
Moblog-Eintrag des Tages
Wahsinnig verschätzt heute! Wollte auf der “anderen Seite” von Djursland landen und schaffes es “mit letzter Kraft” bis zu diesem Campingplatz in Fornaes. Djursland “auszulassen” bzw. abzukürzen habe ich dann doch sein gelasse. Die dazu notwendige Bundesstraße war zu anstrengend und langweilig. Also weiter auf der offiziellen Route. Ich habe gestern Abend dann auch noch zwei Dänische Reiseradler getroffen. Beiden umrunden die komplette Ostsee bzw. fahren das Kattegat!. In dem Gespräch ist mir wieder eingefallen, wieso ich das hier alles mache:-) Die Landschaft heute belohnt dann auch diesen Entschluss: Ewige Hügelketten.
Meine Rohloff verliert Öl! In vier Tagen will ich in Flensburg sein!
31. Juli 2006 – Fornaes -> Malling
økm/h: 17,04 // Fahrzeit: 6:37 // Gesamt-km: 113,00
Moblog-Eintrag des Tages
Heute wurde es noch hügeliger. Dazu kommt fieser Gegenwind. Als ich um 11:30 total fertig das Ende von Djursland erreiche, winken mich die beiden dänischen Reiserad-Kollegen heran. Sie sitzen seelenruhig in einem Cafe und meinen “We cheated!”. Die beiden haben die Abkuerzung genommen und mich damit “ueberrundet”. Eigentlich fahren sie naemlich ca. 70 km am Tag. Auf jeden Fall warten sie auf ihre Fähre und ich bin erstmal demotiviert:-)
Ahus ist scheinbar eine tolle Stadt. Nur heute, fuer Norbert und mit Fahrrad ist das nichts. Also schnell da durch. Nach einen 20 km Husarenritt erreiche ich dann “meinen Campingplatz”.
01. August 2006 – Malling -> Borkop
økm/h:16,29 // Fahrzeit: 7:00 // Gesamt-km: 114,24
Berge ohne Wind:-)
Vor und nach Velje Berge. Die “Halbinsel” habe ich über die Route 53 abgekürzt. 30 km gespart. Dafür verfahre ich mich bei der Suche nach einem Campingplatz total im Hinterland.
War kurz davor, einfach im Wald zu schlafen(-:
02. August 2006 – Borkop -> Diernaes
økm/h: 17,16 // Fahrzeit: 6:11 // Gesamt-km: 106,23
Moblog-Eintrag des Tages
Viele Berge heute wieder. Zweimal abgekürzt. Zunächst wähle ich die Route 58; sie verspricht Kolding in 30 km und laesst Fredericia aus.
Nach Haderslev wurde der Weg uebel. Mit Schiebeeinlagen & schlechten Waldwegen. Der Regen tat das uebrige!
Nachdem ich 30 km so gelitten habe, fahre ich den direkten Weg. Ich will morgen in Flensburg einrollen. Dazu werde ich ab Aabrenraa die 170 nehmen:-)
03. August 2006 – Diernaes -> Flensburg
økm/h:17,71 // Fahrzeit: 3:04 // Gesamt-km: 54,33
Moblog-Eintrag des Tages
Nach Hause. Schnell. Also (nur) noch Abkürzungen gefahren. Bin deshalb um 11:00 Uhr in Flensburg. Einmal noch durch diese schönste aller Städte und dann mit dem Zug nach Hamburg…
Gesamtstrecke: 1489,72 km // 114,59 km am Tag.
24
Sep 05
Polittbüro – Hamburg
Dieser Eintrag ist einzig und alleine dem Polittbüro in Hamburg gewidmet. Wenn man da nämlich hin möchte und gar nicht *genau* weiss wo das ist, fragt man google so… Das ist aber falsch! Das Polittbüro wird nämlich mit tt geschrieben; die meisten Veranstalter scheinen das nicht zu wissen:)
Auf jeden Fall findet man diesen netten Ort hier:
Steindamm 45 · 20095 Hamburg
U-Bahn Lohmühlenstraße
P.S.: Ich muss Politbüro in Hamburg ja einmal “falsch” schreiben, damit das hier überhaupt funktioniert… Ach, und wie Herr Ronzko erklärt: “Wegen Lisa Politt eben.”
14
Aug 05
Hamburg -> Dresden (Elberadweg) – 2005
Sabine und Norbert fahren mit dem Rad von Hamburg nach Dresden. “Immer” den Elberadweg entlang… 750km. Obwohl uns der Vermieter bei der Abfahrt rät, doch die entgegengesetzte Richtung zu fahren – “Da geht es bergab!” – sind wird gutgelaunt.

Im Nachhinein kann man die “vonNordnachSüd”-Richtung nur empfehlen: “Da hat man meistens Rückenwind!”. Und dies ist unser Bericht…
02.August.2005 – Hamburg -> Lauenburg
økm/h: 14,9 // Fahrzeit: 4,45 // Gesamt-km: 71,3 // Wetter: bewölkt; später Sonne
Moblog-Eintrag des Tages
Erste Panne an der Tankstelle – noch in Hamburg: Nachdem ich Sabines Rad aufgepumpt habe haengt die Ventilkappe – mit einer Kette an einer Speiche befestigt – unaufgeschraubt in der Luft… Beim Losfahren *plinkt* diese irgendwo auf den Hof und wird nie wieder gesehen.
Nachdem wir den Elberadweg gefunden haben; verlieren wir ihn auch gleich wieder :) Geht gut los… Stattdessen finden wir den Eichbaumsee. Ist allerdings nur ein kurzer und schöner Umweg. Direkt im Anschluss finden wir 10,- EUR auf dem Fahrradweg.

Irgendwo im Wald in einer steilen Aufwärtspassage mit Rechtskurve kippt Bobo einfach um – ich höre nur ein “Ufzs…”. Nichts passiert:)

Unser erster Campingplatz ist nett gelegen. Direkt am Wasser und nur 7,50 EUR teuer.
03.August.2005 – Lauenburg -> Domitz
økm/h: 14,9 // Fahrzeit: 6,2 // Gesamt-km: 82 // Wetter: bewölkt; später Sonne
Moblog-Eintrag des Tages
Um 10:30 Uhr starten wir in Richtung Hitzacker. Wir fahren eine schöne Strecke entlang des Elbdeiches nach Blackede.

Vor Hitzacker STARKE Steigungen (DAS Buch lügt also nicht).
Witzig ist das fünfköpfige Jungenteam. Diese versuchen mehrfach uns zu überholen und mussten doch immer wieder abbrechen. Irgendjemand innerhalb derTruppe hatte immer ein Problem und wir hörten nur: “Stop!”.

Von Hitzacker fahren wir bis Dömitz wieder eine sehr schöne Elbdeichstrecke.
Der Campingplatz heute kostet uns nur 5,- EUR
04.August.2005 – Domitz -> Abbendorf
økm/h: 15,5 // Fahrzeit: 5 // Gesamt-km: 79,3 // Wetter: SONNE; ein Schauer
Moblog-Eintrag des Tages
10:30 Uhr starten wir in Richtung Lenzen. Wir werden wieder auf dem Deich entlanggeführt; dabei verpassen wir *irgendwie* Lenzen. Muss abseits der Strecke liegen:)
Stattdessen machen wir eine Pause bei einer Pferdekoppel mit mind. 30 Pferden; die Hälfte sind keine sechs Monate alt…

Wir haben ein Hinderniss in Form einer Rentnerradfahrgruppe vor uns – die hören die Klingel schlecht und sind aber sonst gut drauf.
Kurz vor Wittenberge geraten wir in einen Schauer. Wir besuchen also eine Kirche und stellen fest, dass diese innen trocken ist:) Wittenberge selbst ist eine ziemlich deprimierende Stadt… Und deshalb fahren wir schnell weiter bis Abbendorf.
Der dortige Campingplatz “kennt” keine Zelte und verlangt daher 0,- EUR für die Nacht. Unglaublich…
05.August.2005 – Abbendorf -> Tangermünde
økm/h: 13,5 // Fahrzeit: 4,34 // Gesamt-km: 62 // Wetter: zunächst Sonne; später bewölkt
Moblog-Eintrag des Tages
Leider ohne Frühstück (Verpeilung…) brechen wir gegen 10:30 Uhr in Richtung Havelberg auf. Die vielleicht bis jetzt schönste Strecke führt uns zwischen der Havel und Elbe bis Havelberg; das letzte Stück ist aufgrund von Bauarbeiten leider unbefestigt und eher mühsam…
Später müssen wir leider an der Hauptstraße entlang und verfahren uns aufgrund der Verschilderung bzw. meiner Verpeilung – ein undankbar hässliches Industriegebiet mit Steigung und Gegenwind ist die Belohnung:)
Die Steigungen hören bis Tangermünde nicht auf; ausserdem bekommt Bobo Bauchschmerzen. Der Entschluss, am Hafen zu campen ist also schnell gefasst.
Wir sind die Einzigen und haben deshalb alleinigen Zugriff auf die fast neuen Duschen! Campen für 2,50 EUR – nur im Osten möglich?!
06.August.2005 – Tangermünde -> Magdeburg
økm/h: 14,2 // Fahrzeit: 5,5 // Gesamt-km: 83,3 // Wetter: bewölkt; Regenschauer; später auch sonnig
Moblog-Eintrag des Tages
Nach einer stürmischen & regnerischen Nacht im Yachthafen klart es gegen 06:00 Uhr auf; da wir gestern aufgrund des Wetters wirklich *früh* zu Bett gegangen sind, kann man also jetzt aufstehen.
Wir kommen gegen 10:30 Uhr los und fahren entlang des Deiches; später auch kurze Passagen auf Landstraßen. Es hat viel Gegenwind und Regen.

Als wir Rogätz passieren, stellen wir uns aufgrund eines Schauers an einer privaten Garage unter. Frau B. sieht dieses und lädt uns und noch zwei andere Radwanderer zu Kaffee und Kuchen ein! Sehr nett; wir sind nämlich mal wieder ungefrühstückt (Samstag nicht eingekauft:).
Am europäischen Wasserkreuz überstehen wir in einem Unterstand einen Wahnsinnsregen.
Wir fahren noch bis Magdeburg und nehmen – Seelenmassage – ein Hotel.
07.August.2005 – Magdeburg -> Pretzien
økm/h: 14,2 // Fahrzeit: 2,3 // Gesamt-km: 36 // Wetter: REGEN, REGEN und später SONNE
Moblog-Eintrag des Tages
Heute beginnt der Tag mit einem Super-Frühstück – mehr Auswahl geht nicht… Anschliessend besichtigen wir Magedeburg und beschliessen, die Stadt unter “nicht besonders schön oder interessant” abzulegen. Eigentlich wollten wir hier einen ganzen Tag (Ruhetag) verbringen.
Wir kaufen Rückfahrkarten am hiesigen Bahnhof. Die Karten werden uns noch eine Menge Ärger bereiten. Vielleicht sollte man seiner inneren Stimme doch gehorchen und sofort reklamieren!
Um 14:30 fahren wir aus der Stadt heraus. Richtung Dessau. Es regnet, regnet und REGNET. Die Landschaft ist DESHALB so lala:) Gegen Abend wird es aber nochmal richtig sonnig und wir beschliessen in einem Bed & Bike zu übernachten.
08.August.2005 – Pretzien -> Dessau
økm/h: 13,9 // Fahrzeit: 4,53 // Gesamt-km: 68 // Wetter: ein Schauer und sonst sonnig
Moblog-Eintrag des Tages
10:30 Uhr scheint unser Termin zu sein: Aufbruch bei gutem Wetter in Richtung Dessau. Der Elberadweg ist hie auf überwiegend guten Waldwegen geführt. Wir machen mal wieder (die dritte) eine Elbüberquerung bei Aken.

Bis Sonntag (geplanter Rückreisetag) bleiben uns noch genügend Tage; unser km-Leistung (sic!) lässt folglich nach:) – Ab morgen nur noch ca. 200 km bis Dresden.

Bauhaus Dessau und die Meisterhäuser von aussen besichtigt.
Camping am Seesportverein Dessau fuer 4,- EUR; wir weihen die absolut neuen Duschen und sonstigen Räumlichkeiten ein. Ausserdem treffen wir ein Pärchen aus Dresden wieder; sie verfolgen uns auf der ganzen Tour:)

09.August.2005 – Dessau -> Elster
økm/h: 15 // Fahrzeit: 5,5 // Gesamt-km: 73 // Wetter: bewölkt
Moblog-Eintrag des Tages
Nach dem Frühstück besichtigen wir zunächst die Meisterhäuser von Innen – vor allen Dingen das Kandinsky/Klee-Haus. Danach machen wir uns auf den “Weg” der heute viele Passagen im Wald und mit Rollsplit (!) bereithält.
Kurz vor Wörlitz dann der erste Plattfuss an meinem Hinterrad: Der Rollsplit zeigt sein wahres Gesicht – nicht die grossen, spitzen Steine sind das Problem. Eher die kleinen, fiesen – die sich langsam durch den Mantel arbeiten. Komischerweise hat Sabine dieses Problem nicht. Der Flicken ist zwar schnell gesetzt, wir müssen allerdings 15 km Umweg auf der Suche nach einer Tankstelle fahren.

Heute ist irgendwie der Wurm drin: Später fällt mir mein Tacho weg und verliert damit gleich mal alle Einstellungen und seinen Speicher:(
Auf dem Weg nach Wittenberg werden wir fuer ca. 3 km über einen Wiese geführt. Die Anmutung ist manchmal eher die eines Urwaldes:)
In Elster zelten wir am lokalen Hafen; 5,80 EUR. Ausserdem treffen wir die Dresdner wieder…
10.August.2005 – Elster -> Bennewitz
økm/h: 14,4 // Fahrzeit: 4,5 // Gesamt-km: 65 // Wetter: erst sonnig, dann bewölkt; später REGEN
Moblog-Eintrag des Tages
Mein rechter Brillenbügel gibt nach ca. 12 Jahren auf und bricht mir morgens fast durch… Zum Glück kann ich mit Pflaster und Sicherheitsnadel schienen und flicken. Sieht echt übel aus; hält aber:)

Bei Sonnenschein und Rückenwind geht es gegen 10:30 Richtung Mühlenberg. Eigentlich wollen wir heute ca. 75 km fahren; nach nur 30 km zieht es sich allerdings zu und wir werden von einem Platzregen überrollt. Es regnet sich ein und wir fahren noch ca. 35 km an Torgau vorbei nach Bennewitz. Auf dem Weg sehe ich meinen ersten Schäfer mit Herde.
In Bennewitz nehmen wir eine Pension – vor allem der Dusche wegen:)
11.August.2005 – Bennewitz -> Winkwitz
økm/h: 15,5 // Fahrzeit: 4,41 // Gesamt-km: 73 // Wetter: bewölkt; Abend-Sonne
Moblog-Eintrag des Tages
Nach einem guten Frühstück kommen wir gegen 10:00 Uhr (!) los. Ein schöner Weg mit Rückenwind führt uns nach Risa. Ab hier dann leider viel Kopfsteinpflaster, welches allerdings durch eine traumhafte Landschaft entschädigt wird.

In Winwitz finden wir eine nette Pension; wir werden mit Kaffee & Kuchen begrüßt.
Später fahren wir zum Essen nach Meissen. Eine tolle Stadt, ein nettes Weinlokal, nicht-anstrengender Jazz und leckeres Bier…

12.August.2005 – Winkwitz -> Dresden
økm/h: 13,5 // Fahrzeit: 3,08 // Gesamt-km:42,4 // Wetter: sonnig
Moblog-Eintrag des Tages
Bei bestem Wetter besuchen wir noch bis 11:30 Meissen. Da der lokale Dom viel Eintritt kostet, beschliessen wir eine Aussenbesichtigung.

Die restlichen 30 km bis Dresden träumen wir uns durch die schöne Landschaft… In Dresden gibt es dann erstmal ein Begrüssungsbier:) Eine erster Rundgang durch die Stadt folgt.

Da wir erst morgen eine Freundin von Sabine besuchen, beziehen wir für eine Nacht ein Hotelzimmer. Luxusausgleich für das Campen.

Und: Wir haben es geschafft!
24
Feb 05
bildweise nerdalert





nerdalert mit besuch
fsk studio
hamburg
februar 2005
photos copyright © norbert@wigbels.de
28
Nov 03
trebroN&OX, Radau, Hamburg











fotos und bilder // _trebroN&OX_ // 28.11.2oo3 – radau – st.pauli – hamburg // plaetzchen und pletzchen // radau von vorne // mod mit a // lampe // lampe mit strich // “sehen sie mal meinen musikwunsch!” // backwaren // mozartkugeln // das soll ich sein! // kommt erst und hat schon ein bier in der hand? // aha! // so naemlich! // photos copyright © frickel #at# trebron.net
26
Oct 03
_trebroN&OX_ – hamburg





fotos und bilder // _trebroN&OX_ // hamburg // “wer ist eigentlich ihr frisör?” und “norbert spielt wieder hippie” // raumschiffdame: Yet Another Kool Ox // ist anstrengender als es aussieht:) // dunkelbier macht gross // wo tipen sie den ueberall hin? // gibts gratis zur jeans dazu… // radau // photos copyright © frickel #at# trebron.net //
27
Sep 03
Jullander Releaseparty – Interiors



















.:: jullander interiors ::. // 27o92oo3 – nachtasyl.thaliatheater.hamburg // theorie und praxis am text. wundervoll! // releaseparty im… // nachtasyl // stilleben // drüber // himmel über // music man und bossgerät // jullanderbühne // “theaterbar” – natürlich… // tiiiieeeeef… // typisch… // hamburg gesichter… // semuin? berlinergefrickel mit zugeklebtem apfel! // berlingefrickel // “ihre fotos sind immer so rot!” // schöner mann // Sandra Z. und Ernte // langsame vorbereitungen // vorbereitungen // erste ansage // ansage // das ganze bild? // erstes singen // bitteschön! // ganzes bild // typen, richtig sehr gut! // boah // perspektive unklar // randlos // too drumset // drumset // kein mittelformat // mittelformat // sturmböhen // sturmböhen // plattengeschäft; alle; sofort… // später // sundayzs // photos copyright © frickel #at# trebron.net


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